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Holunderblüten Bier

Willkommen im Garten Eden bei einem Holunderblüten Bier!

Bis vor wenigen Tagen blühten noch an jeder Ecke die Holundersträucher und verströmten einen betörenden Duft. Schon in Kürze wird es den Garten Eden wieder geben, unser saisonales Holunderblüten Bier. Wir erzählen euch kurz, warum wir jedes Jahr dieses Bier einbrauen, warum es nicht süß schmeckt und wie wir das wunderbare Aroma ins Bier bringen.

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Das erste Holunderblüten Bier haben Tom und Honso im Frühsommer 2007 gebraut. Damals trug es noch nicht den Namen „Garten Eden“, Brew Age war in der Form noch nicht existent. Einmal mehr muss an dieser Stelle die Geschichte vom Einkochtop strapaziert werden, denn es wurde im 20l Maßstab gebraut. Die Holunderblüten stammten aus dem eigenen Garten und wurden während der Hauptgärung zugefügt. Doch warum werfen wir Holunderblüten ins Bier? Ganz einfach: Weils geil schmeckt! Schon als Kinder haben wir mit unseren Eltern jedes Jahr massenhaft Holunderblüten gepflückt, um einen Blütensirup anzusetzen. Als junger Erwachsener musste das Selbstgebraute anstelle des Sirups als Geschmacksträger herhalten.

Das Resultat war dermaßen lecker, dass Toms Bruder Michael beim ersten Kostschluck vom Weintrinker zum Biergenießer bekehrt wurde. Seither haben wir jedes Jahr aufs Neue zur Holunderblüte dieses Bier gebraut, 2014 das erste Mal als Garten Eden von Brew Age.

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Der Vorläufer des Garten Edens war ein entscheidender Meilenstein in der frühen Geschichte unseres Unternehmens. Denn als Michael das erste Mal von Toms und Honsos Hobbybrauerei hörte, war seine Skepsis groß: „Bier kann man doch nicht selbst herstellen, was der im Keller macht, ist doch sicher nicht trinkbar!“ Doch wenig später war er vor Begeisterung nicht zu stoppen und formte erste Ideen einer kleinen gewerblichen Brauerei. Zwar sind wir im Nachhinein froh, diese laienhaften Vorstellungen damals nicht umgesetzt zu haben. Der Gedanke hat uns seitdem nicht mehr losgelassen und wurde Anfang 2014 als Brew Age umgesetzt.

Die Idee des Holunderblüten Biers ist von Anfang an gleich geblieben: Ein helles, etwas leichteres, erfrischendes Bier, die Untergärung und eine simple Malzmischung sowie eine dezente Hopfung sorgen für die perfekte Bühne, auf der sich der Holunder voll entfaltet. Es sollen weder zu intensive Malztöne noch eine übermäßige Hopfung in Konkurrenz zu den feinen Aromen der Holunderblüten stehen. Der Garten Eden ist unsere Antwort auf gesüßte Radler, Hugo und Co.: Zucker, Süßungsmittel und Aromen? Fehlanzeige! Einfach Bier und frisch geerntete Holunderblüten. So simpel, aber so lecker!

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Die Herstellung des Biers ist in vielen Punkten einem Grünhopfenbier ähnlich. Wir geben die Blüten nicht im Sudhaus zu, sondern erst im Tank, am Ende der Gärung. Frühmorgens fahren wir nach Baden zum Holunderbauern. Dort packen wir die frisch geernteten Blüten ein und düsen in die Brauerei Gusswerk, wo das Bier schon sehnsüchtig wartet. In einem kleinen Tank werden die Blüten vorgelegt und für mehrere Stunden mit dem Bier umspült. Selbstverständlich wird in regelmäßigen Abständen gekostet, bis alles an Blütenaroma im Bier gelöst ist. It’s a dirty job, but somebody’s gotta do it!

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Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der Garten Eden nicht süß schmeckt. Denn weder das Bier noch die Blüten bringen viel Süße mit sich. Wir sind von Blütensirup oder Eis beinahe konditioniert, Holunder müsse süß schmecken. Das Holunderblüten Bier schmeckt einfach lecker, trocken mit einer blumig-fruchtigen Aromatik der Blüten. Als ob du neben einem Holunderstrauch in Vollblüte stehst – wie im Garten Eden!

Zur Bierbeschreibung GARTEN EDEN – Holunderblüten Bier